Arbeit im Wandel: Wie verändert sich unsere Arbeitswelt?
Shownotes
Gast: Fabian Kienbaum, geschäftsführender Gesellschafter, Kienbaum Consultants
Thema: Zukunft der Arbeit, Unternehmenskultur und Führung im Zeitalter von KI
Darum geht's in der Folge:
- Vom Handball ins Unternehmen: Welche Führungsprinzipien Spitzensport und Wirtschaft verbinden
- Kultur als Fundament: Warum Verhaltensänderung Organisationen verändert
- Soziale Transformation: Wie Unternehmen Zusammenarbeit gezielt stärken können
- Führung im Wandel: Weshalb Orientierung und Transparenz wichtiger werden
- Demografie und neue Berufsbilder: Warum sich Arbeit stärker verändert als einzelne Stellen
- Künstliche Intelligenz: Wie Unternehmen den Hype entmystifizieren und sinnvoll einsetzen
- Zukunft der Arbeit: Warum Beurteilungsfähigkeit, Erfahrung und psychologische Sicherheit an Bedeutung gewinnen
WSW Wuppertaler Stadtwerke: https://www.wsw-online.de/ Fabian Kienbaum: https://de.linkedin.com/in/fabian-kienbaum/de
Podcast: Mit Haltung und trocken – der Zukunftstalk mit Markus und Markus (WSW Wuppertaler Stadtwerke) Veröffentlichung: August 2026
Transkript anzeigen
00:00:05:
00:00:26: Ich bin Markus Schlomski, Arbeitsrektor der WSW.
00:00:29: Auch von mir herzlich willkommen.
00:00:30: schön, dass ihr wieder dabei seid!
00:00:31: Heute ein spannendes Thema.
00:00:33: Arbeiten wir in Zukunft eigentlich noch so wie heute?
00:00:36: Oder stehen wir gerade vor einem echten Umbruch?
00:00:38: zwischen Digitalisierung, Fachkräftemangel und neuen Erwartungen der Mitarbeitenden verschiebt sich der Arbeitsmarkt spürbar.
00:00:45: Unternehmen müssen sich neu erfinden
00:00:47: Menschen
00:00:48: stellen neue Fragen an ihren Job Und vieles was langer als Selbstverständlichkeit wird plötzlich neu verhandelt.
00:00:54: Darüber sprechen wir heute mit Fabian Keenbaum Der selbst Transformation gestaltet einmal in seinem eigenen Unternehmen ein Familienunternehmen Und natürlich auch in seiner Rolle als Berater für viele Organisationen.
00:01:07: Lieber Fabian, schön dass du bei uns bist!
00:01:09: Herzlichen Dank für die Einladung.
00:01:11: Hallo von mir Fabian und ich freue mich sehr.
00:01:14: Ich war sehr beeindruckt das du zu gesagt hast bei unserem Podcast mitzumachen.
00:01:18: Bevor wir tiefer in die Frage einsteigen wie sich Arbeit eigentlich verändert bleiben wir so eine kleine Tradition.
00:01:24: Viele Hörer werden das schon kennen.
00:01:26: Wir trinken immer ein Wein und ich berichtet da immer so ein bisschen mit Halbwissen.
00:01:30: Heute trinken wir einen Alligoté aus dem Burgund, und ich habe mir sagen lassen dass der sehr charaktervoll ist und das dieser Wein etwas unterschätzt wird und die kleine Schwester des Chardonnés sein soll.
00:01:43: Ich hätte wahrscheinlich einfach gesagt schmeckt gut und damit wäre das für mich auch gewesen.
00:01:47: Wieder was gelernt?
00:01:48: Ja wieder was gelernt genau?
00:01:50: irgendwie passt es ja auch ganz gut zum heutigen Thema.
00:01:52: Geschmack verändert sich Erwartung verändern sich Und manchmal muss man erst das Neues ausprobieren, um herauszufinden was wirklich passt.
00:02:00: Wann hast du zuletzt etwas ausprobiert bei dem du noch nicht genau wusstest ob es wirklich zu dir passt?
00:02:06: Gute Frage!
00:02:07: Also... Was habe ich gemacht?
00:02:10: Ich glaube irgendwas Sportliches.
00:02:11: also ich hab ja früher viel Sport gemacht und dann würde ich mal sagen kam ein paar Jahre da war's ein bisschen unteraus gebildet und jetzt zuletzt habe ich mich doch dann wieder mehr so Lauftraining begeben und ein bisschen Krafttraining.
00:02:25: Und da muss man immer mal wieder so ein paar Übungen machen, wo ich mich jetzt nicht direkt sah!
00:02:31: Und die musste ich mir hineinbegeben.
00:02:33: Die auch nicht sofort funktioniert?
00:02:35: Nein, die haben nicht gut funktioniert und die haben wirklich zu einem beträchtlichen Muskelkater geführt.
00:02:39: Aber das war ... also ich hab es direkt praktisch erlebt.
00:02:44: Also herzlich willkommen noch einmal zum Wohle.
00:02:46: Schön, dass du da bist.
00:02:50: Fabian, wir steigen immer mit ein paar persönlichen Fragen ein damit wir und die Hörerinnen und Hörern dich besser kennenlernen.
00:02:58: Was war dein erster Job?
00:03:00: Und was hast du daraus fürs Leben gelernt?
00:03:02: Woran erinnerst Du Dich noch?
00:03:03: Was hast Du immer noch im Kopf wenn Du heute so eine Situation hast?
00:03:07: Also sagen wir mal mein erster job ja waren Ferienjob und zwar bei der Kommarsbach aufgewachsen und dann habe ich bei der Müllabfuhr gearbeitet.
00:03:19: Das ist ein richtiger Job, Ferienjob.
00:03:21: Da bin ich zwei Wochen lang beim Spermeln mitgefahren und das war schon hammerhart sehr intensiv.
00:03:26: Und Sperrmüll ist hart?
00:03:27: Sperrrmülls-Hart ja!
00:03:29: So Sperrsinn ist hart da wird auch viel gedielt.
00:03:31: so.
00:03:32: es gibt die offiziellen Abholstationen dann gibt's so die inoffizielle.
00:03:35: das habe ich alles gelernt.
00:03:37: aber das waren wirklicher Job und das hab' ich gemacht weil ich so ein bisschen avisiert hatte.
00:03:41: vielleicht lief er auf das so sechzehn-sebzehn Jahre irgendwann durfte den Führerschein machen Körperliche Arbeit, die hat mir irgendwie gut getan und es hat mir auch noch mal vor Augen geführt was das für eine Kernearbeit sein kann.
00:03:53: Und wie bedeutsam das aber natürlich auch für eine Gesellschaft ist.
00:03:55: Das war so die erste kleine Erfahrung.
00:03:56: Die zweite, das würde ich sagen, das war mein richtiger Beruf.
00:03:59: auch eher ungewöhnlich habe mich ja versucht im Profisport zu behaupten beim VfL Gummars Bach.
00:04:04: Das ist nicht ganz aufgegangen, aber ich war eben auf so diesem Fahrt Profihandball zu werden und habe das dann eben auch drei Jahre praktiziert.
00:04:12: Das hat nicht ganz gereicht, aber davon hab ich sehr viel mitgenommen und gezerrt.
00:04:17: Und es war letzten Endes meine beste Berufsausbildung wie ich dann aber erst später erfahren sollte.
00:04:22: Wenn du heute jetzt auf deinem Weg schaust bis zu dem Punkt wo du heute stehst gibt es eine berufliche Entscheidung bei der du heute sagst das würde dich heute anders machen?
00:04:31: Ich würde sagen es war so ne behalbberufliche Entscheidung.
00:04:34: ich habe nach dem Abitur habe ich überlegt ob ich zur Militärgehe, zur Bundeswehr oder zum Zivildienst und ich habe mich dann damals gegen die Bundeswehr entschieden.
00:04:43: Ich würde das heute anders machen.
00:04:45: Das hat jetzt nicht nur mit jüngsten Entwicklungen und Gesprächen zu tun aber ich hab im Nachgang schon ein paar Jahre später gedacht, ich hätte das irgendwie gerne gemacht was ich so gedacht habe.
00:04:53: Ich war jetzt nicht so militär aufgeladen für diesen Dienst und gar nicht den Dienst an der Waffe, sondern ich hatte mich irgendwie einen Dienst Für unser Land, damit hätte ich mich wohlgefühlt.
00:05:03: Und ich habe das aber seinerzeit nicht gemacht weil ich damals in diesem Handballwelt war und es unklar war ob ich eben diese Spur vor der Kompanie hab ich da reinkommen oder nicht?
00:05:11: Das ist eine Entscheidung und denke ich heute manchmal so drüber nach und denke auch dass wäre eigentlich schön gewesen wenn ich's anders gemacht hätte.
00:05:15: ansonsten habe ich bevor ich bei uns angefangen habe in einer anderen Beratung gearbeitet und das hat mir im Nachhinein sehr gut gefallen.
00:05:22: Was bist du für ein... Typ, wenn du sagst ich hab ein Team oder einen Kollegin und Bewerte.
00:05:30: Das hat mir richtig gut gefallen.
00:05:32: Wonach bewertest du das jetzt mal die Berechnung mal außen vor?
00:05:38: Sondern welche menschlichen Eigenschaften braucht es damit du sagest dass ist top.
00:05:43: damit arbeite ich gern zusammen.
00:05:45: Ich finde es so gemein wichtig, dass man in der Entscheidungsfindungen auch gerne kontrovers diskutiert Und nicht im Nachhinein noch mal Punkte vielleicht angebracht werden, die man hätte machen können.
00:05:56: Aber nicht artikuliert hat das.
00:05:58: unterschiedlichen Gründen kennen wir glaube ich alle genügend solcher Situationen.
00:06:01: und dann wenn man die Entscheidung gemeinsam getroffen hat auch zu den Entscheidungen zu stehen und selbst wenn man manchmal kontroverserer Meinung war oder anderer Meinung glaubt gerade auch als Team und gerade auch in Führungsverantwortung ist das daneben entscheidend diese Konsistenz an den Tag zu legen, um nicht zuzulassen dass Entscheidungen wieder aufgemacht werden oder vielleicht hinterfragt werden und damit auch nicht ihre Wirkung entfallen können.
00:06:24: Da würde ich sagen das sind immer so sind so noreigische Punkte auf die ich schaue wenn wir miteinander zusammen sind und an denen ich mich selbst messen möchte.
00:06:33: Wird denn aus deiner Sicht dieses besser alles durchzuplanen?
00:06:35: Oder gibt es auch Dinge wo du sagst die habe ich bewusst auch aus dem Bauch heraus entschieden.
00:06:41: Ich glaube, es entstehen immer wieder solche Situationen.
00:06:43: Also wir in unserer Profession sind ja häufig auch mit sogenannten Pitches oder Vorstellungen beschäftigt und da bereitet man sich natürlich entsprechend darauf vor.
00:06:55: aber ich erlebe immer wieder das alle Form von Zusammentreffen mit anderen Menschen natürlich auch Dynamiken unterliegen und dass da gerade so der Gefühl für den Moment oder die Stimmung am Ende zu intuitiven Entscheidungen führen.
00:07:06: noch zur Pauchentscheidung.
00:07:08: Deshalb würde ich sagen,
00:07:11: Du hast ja gerade schon gesagt, dass du mal Sport gemacht hast.
00:07:14: Hast ein bisschen tief gestapelt?
00:07:15: Du hast der Bundesliga gespielt, wenn ich das richtig recherchiert habe...
00:07:19: Ich hatte ein paar Einsätze aber kann nicht einfach abseihen.
00:07:23: Aber immerhin, Markus und ich wären weiter von entfernt gewesen
00:07:29: in der Tarte
00:07:33: der BHC.
00:07:34: Schöne Grüße von dieser Stelle!
00:07:37: Sport und Unternehmen haben in vielen Dingen parallelen, insbesondere wenn es um Leistungsbereitschaft, Disziplin oder auch Teamgeist geht.
00:07:46: Was hast du aus der Zeit mitgenommen?
00:07:48: Aus dieser intensiven Sportphase was du heute gut gebrauchen kannst, wenn das Thema Teamgeiste und Leistungsfähigkeit und sowas nimmst, was dich heute noch begleitet?
00:07:59: Also ich glaube es gibt so ein paar übergeordnete Themen mit denen ich mich absolut identifizieren kann.
00:08:06: von gesagt ist es schon ein paar Einsatzbereitschaft, Disziplin, Ambitionsniveau also all das hinter dem man sich versammelt.
00:08:13: Aber die stärkste Prägung habe ich dann eigentlich dadurch erfahren zu erleben wie Teams funktionieren und zwar nicht nur ausgesprochen sondern auch unausgesprochen und ich glaube ich konnte in der Phase in der ich damals auch im Mitteil dieses Bundesliga-Karters war da ja sehr international aufgestellt war und ich dann eher als jüngerer Spieler auch häufige Situationen eher so eine beobachtende Rolle habe hab ich irgendwie viel darüber gespürt wie Team Hierarchien funktionieren, wie auch das Zusammenspiel funktioniert zwischen Management und Sportlichen Bereich.
00:08:39: Welche Rolle dann der Trainer einnimmt?
00:08:40: Und wieso diese verschiedenen Puzzleteile miteinander gewirkt haben – und das hat mir eigentlich bis heute so in meine DNA übergegangen.
00:08:48: zu fragen.
00:08:50: Wie kann man eben mit einem Team maximalen Erfolg erzielen?
00:08:54: Und wie schafft man es immer wieder, wenn man auch das Gefühl hat vielleicht bricht jemand aus oder es gibt untereinander das ein oder andere Thema.
00:09:00: Wie kann Man dort eingreifen?
00:09:02: und dass habe ich durch diesen Sportteil gelernt sich immer wieder auch gerade weil vielen Fragestellungen die wir heute miteinander beleuchten werden ist ja, wie stiften wir Orientierung in Teams Wie schaffen wir Ergebnisse?
00:09:14: All diese Punkte sind durch den Sport, glaube ich sehr gut gekennzeichnet.
00:09:17: Durch den Mannschaftssports insbesondere und es hat mir viel geholfen in der heutigen Tätigkeit, die ich nachgehen darf.
00:09:24: Wenn man das jetzt unternehmen wird, reingeht aus deiner Sicht was ist schwerer ein vorhandenes Unternehmen zu übernehmen und so einen eigenen Stempel aufzudrücken oder vielleicht ein Unternehmen neu zu gründen?
00:09:36: Gute Frage!
00:09:37: Also... Ich habe mich das schon häufiger gefragt weil auch Manchmal mit dem ein oder anderen Gründer, Gründerteams.
00:09:44: Gründerin zu tun haben da Startups, Scale-Ups und kann das nicht abschließend beantworten?
00:09:49: Ich glaube es ist was ganz... Das ist sehr anders.
00:09:52: Individuelles.
00:09:53: Es ist sehr Anders aber ich habe absolute Hochachtung davor für beide Situationen weil es immer kontextabhängig.
00:10:01: man kann das Nicht abschließen bewerten vielleicht verbietet sich das auch Aber sowohl auf der einen Seite vielleicht mal simplifiziert Mit Gründungsidee und dieser absoluten Power, und auch häufig diesen Überlebensmodus.
00:10:14: Und diese gesamte Energie die in eine Richtung fließen muss etwas aufzubauen wird unheimlich davon geprägt sein wie Gründungs-Teams auch aufgebaut sind.
00:10:22: Ohne Legacy also ohne alte Geschichte.
00:10:25: ich glaube das ist die Wirkkraft die sehr eng wohingegen bei.
00:10:30: aus dem Bestand heraus etwas zu verändern braucht auch viel Kraft.
00:10:34: aber es ist etwas anderes und greift auf mehr Substanz zu mag darüber eine andere Schwerfälligkeit mit sich bringen.
00:10:41: Deshalb, beides ist spannend, fordernd ... Ich bin hin- und hergerissen wie ich das jetzt abschließend bewerten soll.
00:10:49: Beides anschlussvoll auf
00:10:52: jeden Fall, unbestritten!
00:10:54: Wenn ich noch mal drauf zurückkommen darf, ihr habt euch ja sehr stark verändert und soweit ich das von außen verfolgen kann oder so habt ihr auch als Familienunternehmen sehr stark geändert unter deiner Führung.
00:11:06: Woran?
00:11:07: Machst du das konkret fest?
00:11:09: Wo ist für dich der Unterschied zwischen einer echten Veränderung und einer Weiterentwicklung dessen, was es schon gab.
00:11:18: Wie trennst du dass und wie scharf geht dir diese Differenzierung an?
00:11:24: Also ultimativ Verhaltensänderungen der einzelnen Kolleginnen und Kollegen.
00:11:30: Machen wir ein Beispiel damit...
00:11:32: Ja also sagen mal Welche Dimension berührt man typischerweise, wenn man über Veränderung redet?
00:11:38: Ich glaube, man kann sprechen von Strategie, Struktur, Prozesse, Systeme.
00:11:44: All das fasst man ja an irgendeiner Stelle an.
00:11:46: Manches ist vielleicht ausgereift oder anderes nicht und unser Verständnis war immer die Kultur ist das Fundament eigentlich aller Veränderungen.
00:11:54: Und als ich bei uns anfing haben wir uns ja stark mit Digitalisierung, dann digitale Transformation auseinandergesetzt.
00:12:00: Heute sind jetzt bei den KI-Themen aber relativ schnell war eigentlich klar diese Veränderung ist weniger technologischer Natur als kultureller und damit auch eine soziale Transformation.
00:12:13: Ganz konkret bei uns bedeutete das beispielsweise wie schaffen wir ein Klima in dem Menschen noch stärker?
00:12:20: Und damit dann auch stärker aus einer Klientenperspektive miteinander zu arbeiten wollen können, um eben diese Kraft einer Organisation bestmöglich auszuspielen.
00:12:30: Kennt ihr alle?
00:12:31: Silos, Abteilungsdenken und Team-Denken usw.
00:12:34: Und das war für mich am Ende kulturelle Veränderung und auch am Ende messbare kulturell Veränderungen.
00:12:41: Wie gehen wir da aufeinander zu?
00:12:44: Das ist aber nicht nur abhängig zu machen jetzt von gibt es natürlich auch immer persönliche individuelle Präferenzen mit wem arbeitet man lieber, mit wemen kann man besser?
00:12:51: sondern wirklich sagen wie schaffen wir einen Rahmen der das begünstigt Das ist keine Garantie, aber der das begünstigt.
00:12:57: Welche Formate?
00:13:00: Welche vereinfachten Strukturen können wir davon?
00:13:02: Welchen Incentive-Logiken?
00:13:03: Also es sind ja viele Teile die zusammengreifen und das hat dann über mehrere Jahre dazu geführt.
00:13:08: Ich habe gesagt haben, die Kultur verändert sich.
00:13:11: Wir sind offener, wir sind transparenter, wir werden zugänglicher.
00:13:15: Und das hat sich dann auch beispielsweise auf die Frage gestellt Ihr seid jetzt hier auch in neuen Räumlichkeiten?
00:13:20: Wir müssen auch in eine räumliche Veränderung kommen, weil die am Ende manifestiert.
00:13:26: Wie wir arbeiten und erlebbar werden für unsere Klienten aber auch miteinander.
00:13:32: Bin ich jetzt in einem langen Gang wo alles zu ist?
00:13:34: Dann ist das ein Ausdruck der Kultur muss man sagen.
00:13:38: Es ist nicht alles, es ist einteilt!
00:13:41: Und das hat jetzt so ein bisschen beschrieben, es ist einmal der physische Raum aber auch wirklich so der Gedanke.
00:13:46: Wie werden wir selbst miteinander erlebbar und wie übersetzt sich das dann?
00:13:49: aber auch deshalb sagt ich Verhalten in so eine Lust gemeinsam agieren zu wollen für den gemeinsamen Erfolg?
00:13:56: Du hast jetzt schon einen starken Treiber der Veränderung genannt Digitalisierung also in diesen Unternehmen.
00:14:03: was spielen denn solche Treiber wie Demografie oder die Erwartungen der Mitarbeitenden für eine Rolle?
00:14:09: Ich glaube Aktuell es wirkt alles zusammen und das führt dazu, dass Führung immer anspruchsvoller wird.
00:14:17: Wenn ihr euch zurück erinnert vor Corona da war ja so das Thema New Work gewann an Relevanz.
00:14:23: aber New Work war auch da.
00:14:24: häufig nicht nur aber häufig war mit dem Raum gekoppelt.
00:14:28: aber es waren natürlich viel viel schichtiger wenn wir über Führungen Agilität Flexibilität Digitalisierung nachdachten Arbeit weiter bei sich zu verändern.
00:14:39: Häufige Kurzformel war auf den Raum gemünzt.
00:14:41: Man hat über Obstkirbe und Kickertische so ... Das war immer der erste Aufhänger, alle wurden im Kickertisch.
00:14:47: Ja, man trug dann auf einmal weniger Schlips.
00:14:49: So Management oder dann Sneaker.
00:14:51: Es war ja dann sehr auf so ...
00:14:53: Genau, Zetscher hat damit angefangen!
00:14:55: Ja es war ein bisschen sehbohlträchtig und wurde hervorgehoben.
00:14:58: Und in der Beschreibung dessen was das ist, hat man von dieser Wuka-Welt gesprochen?
00:15:03: Also Volatilität, Unsicherheit... Man konnte es schon besser fassen Und ich würde jetzt sagen, weil du fragst, was wirkt alles zusammen?
00:15:10: oder was ist vielleicht wichtiger.
00:15:12: Jetzt wird dir diese Welt in der wir uns bewegen mit Barney beschrieben.
00:15:16: also so das hat sowas mit Brüchigkeit zu tun Non-Lironität und das leben wir auch.
00:15:21: Also wenn wir auf unseren Alltag schauen Wir wachen auf Oder wir gucken über den Tag die Nachrichten Man muss das ja erstmal alles wieder ordnen Was denn so los ist?
00:15:31: Ja Das hat natürlich auch Auswirkungen Auf Organisationen In ihrer jeweiligen Kontexte.
00:15:37: Wenn du schaust, ich glaube das Thema Demografie ist für den deutschen Arbeitsmarkt hochrelevant.
00:15:42: Weil über die kommenden Jahre Millionen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in die Rente gehen werden.
00:15:48: Und sich darüber ... Wir sagen immer, die Personalkörper verändern sich.
00:15:52: Darüber verändern auch noch mal die Strukturen.
00:15:53: Das ist eine neue Anforderung an Organisationen.
00:15:56: Es sind ja nicht nur Menschen verlassen das Unternehmen.
00:15:59: Hoffentlich können wir die Stelle nachbesetzen.
00:16:01: Vielleicht denkt man doch noch einmal ob der Entwicklung, die wird so in der KI-Welt erleben Vielleicht ändert sich ja die Tätigkeit auch noch mal ganz anders.
00:16:08: Was sind eigentlich so die Kompetenzen, die Skills der Zukunft, die wir brauchen und wie wir uns jetzt das Stichwort überhaupt zukunftsfähig aufstellen können?
00:16:18: Und deshalb ist es so vielstichig was da alles parallel gleichzeitig stattfindet und Digitalisierung gewinnt ja erst richtig an Fahrt.
00:16:27: Man kann so ein bisschen Spaßes aber sagen mit Digitalisierung begann es keine.
00:16:30: digitale Transformation Auf einmal in Anführungsstrichen im KI-Zeitalter angelangt.
00:16:35: Und deshalb meine ich Führung wird so nochmal deutlich herausfordern, weil man all diese Fragestellungen auf der einen Seite aus einer organisationalen Perspektive erst mal beantworten muss Wie bleiben wir relevant?
00:16:45: wie bleiben wir denn auch wettbewerbsfähig in unserem Geschäft?
00:16:47: und auf der anderen Seite ist es natürlich auch individueller Natur.
00:16:51: Wie wirke ich denn in die Organisation hinein?
00:16:55: mein direktes Team an alle Mitarbeitenden ja und In der Welt sind wir gerade unterwegs.
00:17:00: Nicht sehr einfach.
00:17:01: Wir investieren ja jetzt gerade alle als Unternehmen, ihr ja genauso hast du auch gerade ausgeführt.
00:17:07: Sehr sehr viel einmal im Bezug auf Ressourcen und Ausbildung aber natürlich auch die IT-Infrastrukturen und so weiter wird viel investiert.
00:17:16: Wo liegen aus deiner Sicht die Größen Missverständnisse im Moment in diesem Kontext?
00:17:22: Transformation digitale Transformationen in diesem Spannungsfeld?
00:17:26: Im Grundsatz der erste Punkt den habe ich eben schon mal ausgefühlt.
00:17:29: Ich glaube der Rahmen, den man setzt.
00:17:33: Der infrastrukturelle Rahmen technologischer Natur, rechtlicher Natur.
00:17:38: also wie stellen wir uns auf und in welchem Feld bewegen wir?
00:17:41: Das ist eine Dimension.
00:17:43: die andere und die achte ich noch als viel zwingender und anspruchsvoller ist dann eben diese Frage der Befähigung.
00:17:50: Also wenn der Rahmen definiert ist und wir wissen auf welchem Spielfeld wir uns bewegen dürfen sollen mit klarem Zielbild wie befähigen wir dann eine Gesamtorganisation?
00:18:01: und da sehen wir jetzt an vielen Stellen, so praktizieren wir das im Übrigen auch selbst.
00:18:06: Wir sind sehr klar darüber gekommen.
00:18:07: wo wollen wir hin?
00:18:08: Wie übersetzen wir das denn jetzt in den Befähigungsgedanken für verschiedene Rollen nicht?
00:18:12: Kohorten um wirklich ein Curriculum auszurollen was darauf einzahlt den Grundgedanken im Umgang mit KI zu erhöhen um darüber Arbeit auch noch mal anders erledigen zu können.
00:18:26: Und ich glaube, das ist ein Prozess.
00:18:28: Wir sind jetzt in einer Transitionsphase Das wird sich über die nächsten Jahre weiterentwickeln.
00:18:32: Das wird mutmaßlich an Geschwindigkeit gewinnen und ich glaube eine wesentliche Veränderung noch zu früher.
00:18:38: letzter Gedanke ist Teilweise war das was passierte delegierbar.
00:18:43: also Führungsteams Vorstandsteams konnten sagen hast du wahrscheinlich auch schon häufiger erlebt des Thema Digitalisierung war häufiger mit jungen Menschen verbunden.
00:18:52: Ja, wir haben da auch so ein Team.
00:18:53: Wir machen das bei
00:18:56: uns.
00:18:57: Das ist auch gut!
00:18:58: Da gibt es natürlich Affinität.
00:18:59: aber der Unterschied jetzt ist ich vergleiche mir das Bild... Der Umgang die Arbeit mit KI ist das Bild ist eigentlich das passende.
00:19:06: das ist wie Schwimmer oder Nichtschwimmer spring' ich ins Wasser und weiß mich mindestens so zu bewegen erstmal dass ich nicht unter gehe oder stehe ich am Rand und trau mich gar nicht rein.
00:19:16: das bedeutet is er fast Alle Ebenenorganisation und das ist total entscheidend.
00:19:22: Weil am Ende, ob dieser dramatischen Entwicklung die gerade stattfindet, ist eben die Beurteilungsfähigkeit auch gerade für Führungskräfte Total relevant, weil wir ansonsten gar kein Packende bekommen.
00:19:33: In welche Richtung wir marschieren wollen?
00:19:34: Weil das gehört ja ehrlicherweise auch dazu.
00:19:36: Das Thema ist mit immensen Investitionen verbunden und man sieht ja jetzt auch dass die großen Tech-Player in der US auf amerikan okay vielleicht war das doch keine gute Idee mehr als hunderttausend Leuten Lizenz zu geben für Claude, weil das kostet ja Geld und zwar viel viel Geld.
00:19:51: also das stimmt
00:19:53: Siehst du Gefahr bei Unternehmen, dass man Trends hinterherläuft und manche Sachen verpasst?
00:19:59: Und vielleicht zu diesen Erwartungshaltungen von Mitarbeitenden nicht so richtig entspricht und sich damit ein bisschen aus dem Markt drückt.
00:20:06: Ich würde sagen im Sinne eines modernen Führungsverständnisses ist es unabdingbar das man sich damit aussetzt und darüber wird man Lernwerte erzielen.
00:20:16: aber die Auseinandersetzung ist eben essentiell weil das gehört ja auch zur Wahrheit dazu.
00:20:21: Jeder ist ja privat irgendwie mit dem Thema KI unterwegs oder probiert es mal aus.
00:20:25: Und das meine ich damit so, man muss den Rahmen mal setzen indem man sich ausprobieren darf.
00:20:29: aber das muss eben abgeleitet sein aus diesem Zielbild.
00:20:32: zu sagen dass ergibt schon einen Sinn und wir wollen Anwendungsfälle identifizieren und wenn man solche hat das konkret und fassbar zu machen und dann wiederum auch zu teilen Das ist etwas was wir jetzt in eigener Sache erleben aber auch in vielen Klientensituationen.
00:20:47: diese Konkretheit und die Mehrwerterkennung Die ist total relevant, weil ansonsten kann das eben auch ausarten.
00:20:53: Es hat eine gewisse Form der Beliebigkeit aber es ist nicht klar erkennbar wofür machen wir das eigentlich.
00:20:57: und ich glaube Das ist eine Gefahr wenn man nicht weiß wo man genau sich hin bewegen will Und wenn man das natürlich auch entsprechend kuratiert entstehen ja neue Rollen.
00:21:06: Ob dass jetzt KI-Litrollen sind oder ob man auch noch mal bewusst eine Art von Laboratorium hat Wo man ein...es gibt ja immer Menschen die sind vielleicht nochmal Affiner mit der Technologie unterwegs wo man aber auch diesen Auftrag erteilt um dann wieder sozusagen so Und jetzt machen wir wieder ein Check-in.
00:21:21: Jetzt gucken wir mal, was wir erreicht haben und wo wir hin wollten und wie so der Status quo ist.
00:21:25: und auch das wieder zu teilen also immer wieder so Rückkopplung zu haben in die Organisationen ist relevant bei der Frage, wie man sich mit dem Thema entwickelt.
00:21:32: In mittelständischen Unternehmen.
00:21:34: oder du kannst auch gerne unsere Branche nehmen, wenn du magst und ordentlich draufhauen.
00:21:39: Wo ist aus deiner Sicht die Lücke zwischen Realität und Wirklichkeit?
00:21:43: Eigenfremdbild ... Weil wir finden uns ja in der Tat, sag ich auch für uns, wir machen da ganz viel auch in KI und WSW GPT und sonstigen Sachen verankern diese Ziele inzwischen in den Wirtschaftsplanungen der einzelnen Bereiche um auch den Druck aufzubauen sich damit auseinanderzusetzen Zukunft auch anders zu planen, als das heute der Fall ist.
00:22:04: Aber nichtsdestotrotz klar findet sich jeder den Spiegel guckt, findet sich super Daumen hoch!
00:22:10: Wo sagst du Leute?
00:22:12: Das ist noch ganz weit davon entfernt und das sehen wir von außen ganz anders.
00:22:16: Ja so richtig.
00:22:17: abschließend weiß ja niemand wo die Reise jetzt hingeht muss man ehrlicherweise sagen Und deshalb würde ich sagen mit dem richtigen Anspruchsniveau Mit der klaren Identifizierung auch auf ein zeitlichen Horizont beschränkt Form Produzierung von Anwendungsfällen.
00:22:31: Also ich glaube, was nicht funktioniert ist wenn über einen zu langen Zeitraum ja mit einer Offenheit und sicher vielleicht auch ein Spaß so diese Möglichkeiten entstehen aber es sich am Ende nicht materialisiert.
00:22:44: das finde ich ist eine Gefahr weil dann wird es sich im Ende verflüchtigen und deshalb sehen wir immer mal auszuprobieren in welche Richtung kann es gehen?
00:22:51: Vielleicht auch gewisse Dinge wieder zurückzunehmen vielleicht auch in gewissen Teams stärker mit dem Thema zu arbeiten an anderer Stelle weniger.
00:22:57: also ich glaube es bedarf jetzt eines konkreten Blickes, was fokussiert ist.
00:23:02: Aber wo man auch wieder defokussieren kann und manchmal gehört es ja auch ehrlicherweise dazu so den Hype ein bisschen zu entmystifizieren.
00:23:10: Ich glaube das ist ebenso ein wichtiger
00:23:12: Punkt
00:23:13: genau.
00:23:14: Es muss reinpassen und das meine ich mir wieder damit.
00:23:17: wir werden nicht morgen ersetzbar aber Wir müssen uns alle miteinander aufladen im Umgang mit der Technologie und da wird es unterschiedliche Ausprägungen geben, so wie es ja auch ein ganz unterschiedliches Bild gibt von Rollen, Anwendungsfällen, Industrien.
00:23:36: Wo das eine Relevanz hat und was nicht.
00:23:37: aber ich finde eben bewusst weil ihr fragt diese bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema die achte ich als entscheiden
00:23:43: Das hast du auch schon davon gesprochen, dass man sich Gedanken darüber macht wenn Stellen wieder zu besetzen sind.
00:23:48: Was brauche ich eigentlich für Menschen morgen?
00:23:49: Für die Aufgaben und Herausforderungen in meinem Unternehmen?
00:23:53: Wenn ihr jetzt mal nach vorne guckst so den zehn Jahren aus deiner Sicht welche Art von Arbeit oder Organisationen wird es einfach nicht mehr geben.
00:23:59: also wo man mal sagt das ist Idiotisch sich da nochmal mit auseinanderzusetzen weil das wird einfach verschwinden.
00:24:06: Also ich glaube uns spring ja ein paar Anwendungsfälle an aus unserer wahrscheinlich auch aus eurer täglichen Arbeit repetitive Aufgaben, vielleicht eher so administrative aufgeladen arbeiten.
00:24:16: Teilweise auch Wissensarbeit, Recherchearbeit.
00:24:18: also ich bin jetzt eher bei den Wissenserbeitenden weil ich glaube dort gibt es eben verschiedene typische Arbeitsblöcke die sich stärker automatisieren lassen.
00:24:30: hoffentlich findet aber darüber wieder und das ist ja auch so ein Punkt den konnte ich eben nicht zu Ende bringen Stichwort der Wert der Mehrwert der Beitrag auch gerade von Erfahrenden Mitarbeitern ist total entscheidend, weil die Beurteilungsfähigkeit sehr häufig genau in diesen Köpfen liegt.
00:24:49: Schön dass das noch mal einer sagt in der heutigen Zeit!
00:24:52: Das ist ein Unterschied zu vorher.
00:24:56: Ich bin jung und habe wenig Ahnung von irgendetwas.
00:25:00: Und ich bin mit Ergebnissen konfrontiert.
00:25:02: Woher nehme ich diese Beurteilungskraft?
00:25:04: Das ist ja Erfahrungswissen was sich aufbaut.
00:25:09: Und deshalb braucht es auch weiteren junge Menschen, die in die Arbeitswelt kommen.
00:25:13: Weil die perspektivisch natürlich irgendwann auch an die Rollen gehen.
00:25:16: Ich glaube wir werden eine Diskussion über Quantitäten führen.
00:25:20: Aber wahrscheinlich entstehen noch mal neue und andere Aufgaben.
00:25:23: Deshalb ich bin da jetzt nicht so apokalyptisch, weil wir sprachen über Demografie.
00:25:28: Vielleicht
00:25:29: hilft uns das genau in der Art und Weise wie wir uns zukünftig aufstellen?
00:25:33: Wir haben ja trotzdem Fachkräftemangel in Deutschland.
00:25:36: An vielen Stellen suchen wir dringend benötigtes Personal und Talente.
00:25:41: Aber vielleicht werden perspektivisch auch handwerkliche Berufe wieder an Relevanz gewinnen, weil genau Menschen die heute vor der Entscheidung stehen in welche Richtung könnte es für mich gehen, vielleicht eher danach streben?
00:25:51: Das ist jetzt eine Transition.
00:25:52: das wird sich über die kommenden Jahre noch mal neu austarieren.
00:25:55: also sind wir gerade mitten drin.
00:25:56: Wann wäre mir wenn ich mich mit dem Thema nicht auseinandersetzte?
00:25:59: Spannend wird's glaube ich wie sich Beruftätigkeiten und Aufgaben verändern.
00:26:06: über Demografie gerade gesprochen und auch über die Charaktere oder Ausbildungsstrukturen, die dann wichtig sind.
00:26:13: Also es wird ein Run auf diese Fachkräfte geben.
00:26:16: Was können wir lernen von anderen?
00:26:19: Was können wie vielleicht aus anderen Ländern... Du bist ja auch viel unterwegs, du hast grad gelesen, du warst mit der Ministerin in China.
00:26:25: Das wäre mal ein eigener Podcast wert!
00:26:26: Was macht man so auf einer Reise in China mit so lauter wichtigen Menschen auf dieser
00:26:30: Welt?!
00:26:33: Aber sei es mal drum, also du interessierst dich ja auch viel für andere Länder und auch für die entsprechenden Arbeitsweisen und Entwicklungen dort.
00:26:41: Was können wir lernen?
00:26:42: Was müssen wir mitnehmen um attraktiv zu sein für Fachkräfte?
00:26:46: Wie sollen wir uns aufstellen
00:26:48: als Unternehmen-Organisation oder Volkswirtschaft?
00:26:50: Nein als Unternehmen!
00:26:52: Also ich finde immer als Organisation und wenn man mit der wunderbaren Aufgabe von Führung dienen in der Führungen gesegnet ist Dann ist es eigentlich schön, dass man im Mikrocosmos die Dinge verändern kann.
00:27:06: Die wir makrotechnisch häufig bemängeln.
00:27:10: Das finde ich immer das Schönste.
00:27:12: Schon schwer genug!
00:27:13: Ja und das bleibt herausfordernd.
00:27:16: Aber wenn man Führung ausüben darf dann ist es doch schön Dass man eben genau das was wir jetzt hier so angeschnitten haben Wenn man das gemeinsam erschaffen kann In welche Richtung wollen wir uns bewegen?
00:27:29: Welchem Ambitionsniveau verschreiben wir uns und wie übersetzen wir das dann.
00:27:33: Ich glaube, dass ist total wichtig weil jetzt bin ich schon wieder bei so einer gesellschaftlichen Perspektive.
00:27:38: Es ist ja gewaltig was passiert Und viele Menschen sind auch damit überfordert.
00:27:43: Da denke ich immer Wenn ein Unternehmen eine Organisation vielleicht mehr Orientierung stiften kann Ein Anker sein kann Psychologische Sicherheit transportieren kann in dieser verrückten Welt Dann ist das ein hohes Gut und hoffentlich auch einen Platz, der es erlaubt viele Gespräche zu führen die in einer erhitzten Gesellschaft scheinbar teilweise nicht mehr so möglich sind.
00:28:06: Und dann denke ich immer okay dann wenigstens innerhalb des Mikrokosmoses so viel wie möglich hereinzugeben positive Energie zu zeugen strittige Themen auszuhalten aber auf eine respektvolle angenehme Art und Weise dass es hoffentlich dann bereichert für alle Ja.
00:28:23: Parteien so gesprochen, das denke ich immer wenn ich darüber nachdenke wie kann man das angehen?
00:28:28: und sind wir perfekt?
00:28:30: Nein sind wir natürlich nicht.
00:28:31: wollen wir etwas erreichen?
00:28:32: ja und insofern schaffen wir Angebote die sich hier auch nicht von allen angenommen werden.
00:28:38: es ist mir auch aber wir schaffen die Angebote und wir sind weiterhin dahin gehen zuversichtlich um unseren Beitrag zu leisten
00:28:45: dass die Punkte jetzt gerade auch schon erwähnt.
00:28:47: aber jetzt so zum Schluss noch mal wenn du es auch nochmal mit anderen Dingen noch auf den Punkt bringen könnt, was entscheidet denn darüber ob Unternehmen in dieser neuen Arbeitswelt gewinnen oder verlieren?
00:28:57: Was bedeutet Führung?
00:28:59: ganz simpel erinnert euch.
00:29:02: Auch wir sprachen pre-Corona Zeit da haben wir ganz viel über Purpose geredet.
00:29:05: das ist danach ich glaube auch der Gesamtgemengelage wie etwas hintergrundgerückt nur trotzdem etwas Sinnvolles zu praktizieren und auch da wieder was für jeden Einzelnen von Relevanz ist, variiert.
00:29:18: Aber das meine ich damit Angebot zu schaffen also eine klare Vorstellung davon zu haben wo es hingehen soll die richtigen Kompetenzen die richtige Menschen zusammenbringen und dann am Ende natürlich auch weil wir von Sport sprachen diesem Anspruch gerecht zu werden erfolgreich zu sein in diesem Umfeld indem man sich bewegt das macht doch am ende viel mehr Spaß wird Schläge geben klar.
00:29:41: Aber wenn man da so mit Energie hinterher ist, dieses Gefühl ja dann auch mit Stolz auf etwas zu blicken.
00:29:47: Das ist doch für alle total befriedigend und das finden auch alle gut!
00:29:51: Die einzeigen lauter die anderen freuen sich leise und Teil einer erfolgreichen Gemeinschaft zu sein.
00:29:57: Super, ne?
00:29:57: Das ist super und das entscheidet dann darüber auch wie man attraktiv ist neue Menschen attrahieren kann und so.
00:30:04: Ich glaube so diesen Weg muss man einschlagen.
00:30:07: guckt das ja ein Podcast und deswegen kann man den Fabian gerade nicht sehen, aber es ist trotz Vorkraft.
00:30:12: Ja genau super!
00:30:13: Und auch Aktionismus und das strahlt so wirklich aus.
00:30:16: Es ist toll wenn ich das so sagen darf.
00:30:18: Danke danke.
00:30:19: Und es ist
00:30:19: unglaublich glaubwürdig.
00:30:21: was motiviert dich denn trotzdem?
00:30:23: Auch wenn du hast ja auch nicht nur Tage die Vergnügungsteuer pflichtig sind?
00:30:27: Was motiviert sich an schlechten Tagen oder in Momenten wo du auch Misserfolge hast?
00:30:31: Du führst eine große Organisation, auch da ist nicht alles rosa immer.
00:30:35: Klar!
00:30:36: Was motiviert dich und was treibt dich an morgens?
00:30:38: Dann wieder loszugehen und so wie heute in unserem Gespräch kraftvoll zu starten...
00:30:44: Das finde ich ist ein wirklich guter Punkt.
00:30:47: das Gefühl kennen wir glaube ich alle und vielleicht auch noch mal Stress zu Hause oder fahren.
00:30:53: irgendwie meint ihr es Bescheiden aber weißt du was mir dann wirklich Freude bereitet?
00:30:58: Ganz häufig ist das echt so.
00:31:00: Dann spreche ich irgendwie mit Leuten, oder ich hab Exzentermine und dann ... Ist da wieder eine andere Energie?
00:31:07: Das klingt vielleicht ein bisschen strange oder fast pathetisch, aber es ist so.
00:31:11: Und ich so, Mensch, das ist auch alles Musur.
00:31:13: Man redet mit jemandem und die Person hat vielleicht blendende Laune!
00:31:17: Da merk' ich's so, das färbt ab.
00:31:18: Oder wir arbeiten an irgendeinem Thema, denk ich so... Mensch, dass ist aber gut jetzt.
00:31:21: Ich habe nicht so gute Laune, okay, aber jetzt seh ich.
00:31:24: Das geht ja in die richtige Richtung und findet, das spendet mir über die Energie.
00:31:28: Ich glaube auch, man bewegt sich in so Wellen.
00:31:32: Aber ich glaube vielleicht ist es auch so... Manchmal ist man Situationen, da spendet man mehr, da steckt man mehr Energie und das System hinein.
00:31:40: aber deshalb ist ja auch toll und ich glaube dass das beglückt am Ende auch viele Menschen Teil von etwas größerem zu sein wo man dann manchmal auch wieder Energie zurückbekommt und so
00:31:50: gewährt der kleinen Momente
00:31:51: Ja, so geht's sich das irgendwie aus!
00:31:54: Vielen vielen Dank Fabian!
00:31:56: Für das spannende Gespräch und euch da draußen, wenn euch die Folge gefallen hat oder davon bin ich überzeugt.
00:32:03: Lasst gerne auch ein Feedback dar oder gebt uns einen Like und teilt den Podcast am besten mit Menschen, die es auch interessiert.
00:32:10: bis zum nächsten Mal!
00:32:12: Ja von mir herzlichen Dank lieber Fabian dass du mitgemacht hast.
00:32:16: Das war's schon wieder unser Podcast.
00:32:17: Bethaltung und Trocken Bleibt neugierig bleibt botig bleibt im Gespräch Tschüss.
00:32:22: vielen Dank
00:32:22: Ja, sehr gerne.
00:32:23: Und ihr habt das ja nicht gesehen?
00:32:24: Beim nächsten Mal müsst ihr Video-Cast machen, nur der Wein und Markus und Markus, sondern auch hier diese, was hier kredenzt ist.
00:32:30: Also wirklich der Käse und alles.
00:32:32: Das strückt mir die Brownies auf den Flachsport.
00:32:34: Wir strücken alles in die Nase hervorragend.
00:32:36: Vielen Dank!
00:32:37: Schön,
00:32:39: dass
00:32:40: du da warst.
00:32:43: Alles
00:32:43: Gute, vielen
00:32:44: Dank!
00:32:45: Tschüss, tschüss, ciao!
00:32:47: Mit Markus Hilkenbach und Markus Schlomsky.
00:32:50: In der nächsten Folge gibt es keinen Gast, sondern
00:32:52: einen Rückblick!
00:32:53: Markus und Markus schauen
00:32:54: auf siebzehn Podcast-Heugen besondere Begegnungen und die wichtigsten Erkenntnisse rund um Wandel und Zukunft.
00:33:02: Hat euch die Folge gefallen?
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