Zwischen Blaumann und Laptop: Wie verändert sich Identität im Stadtwerk?

Shownotes

Gast: Kerstin Abraham, Vorständin und Arbeitsdirektorin der SWK Stadtwerke Krefeld

Thema: Tradition, Transformation und kultureller Wandel in Infrastrukturunternehmen

Darum geht's in der Folge:

  • Führung in Unsicherheit: Warum sich Rahmenbedingungen heute nahezu täglich verändern
  • Weiterbildung für alle: Warum Teilhabe an technologischer Entwicklung entscheidend ist
  • Stadtwerke als Arbeitgeber: Weshalb Werte wie Verlässlichkeit, Gemeinwohl und Bodenständigkeit an Bedeutung gewinnen
  • Behörden-Image versus Zukunftsunternehmen: Wie Stadtwerke an ihrer Wahrnehmung arbeiten
  • Künstliche Intelligenz: Warum Technologie unterstützt, aber Menschen führen
  • Stadtwerke der Zukunft: Technologisch führend und gleichzeitig nahbar für Bürgerinnen und Bürger

WSW Wuppertaler Stadtwerke: https://www.wsw-online.de/ Kerstin Abraham: https://www.linkedin.com/in/kerstin-abraham/

Podcast: Mit Haltung und trocken, der Zukunftstalk mit Markus und Markus (WSW Wuppertaler Stadtwerke) Veröffentlichung: Juli 2026

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00:00:05: Mit Haltung und Trocken.

00:00:06: Der Zukunfts-Talk mit Markus und Markus.

00:00:13: Heute zu

00:00:13: Gast Kerstin

00:00:15: Abraham, Vorständin und Arbeitsdirektorin der SWK AG.

00:00:21: Herzlich willkommen zum Mithaltung und Trocken.

00:00:23: der Zukunfts Talk mit Markus & Markus!

00:00:25: Ich bin Marke Schlomsky und freue mich auch, dass ihr wieder dabei seid.

00:00:28: Unser Thema heute?

00:00:30: Stadtwerke stehen wie kaum eine andere Organisation für Verlässlichkeit und Tradition.

00:00:36: Das ist was Gutes, aber auch nicht immer.

00:00:39: Und gleichzeitig mit einem tiefgreifenden Wandel das Thema kurz zusammengefasst zwischen Werkbank und Laptop.

00:00:46: Was bleibt wenn sich Strukturen rollen und Arbeitsweisen verändern?

00:00:50: Wie lässt sich Transformation gestalten ohne den kulturellen Kern, den unsere Unternehmen ja unweigerlich haben zu verlieren?

00:00:58: Darüber sprechen wir heute mit Kerstin Abraham Arbeitsdirektorin und Vorstände der Stadtwerke Krefeld.

00:01:04: Liebe Kerstin, schön dass du bei uns bist.

00:01:05: Herzlich willkommen!

00:01:06: Herzlichen Dank ihr zwei und habe ich sehr über eure Einladung gefreut.

00:01:11: Liebe Kersten, ich freue mich sehr das wir dich gewinnen konnten.

00:01:13: also es finde ich toll, dass das geklappt hat.

00:01:15: Und zu einem guten Gespräch, das ist bei uns Tradition gehört natürlich auch ein passender Wein.

00:01:19: heute hatten wir Glück, dass wir vorher auch gehört haben was du gerne trinkst.

00:01:24: Also heute trinken wir einen rosé aus de Provence weil wir haben gehört, dass du gerne roséwein aus Frankreich trinkest.

00:01:30: Wein ist ja immer ein bisschen Stück auch Persönlichkeit.

00:01:33: Ist es bei dir so zu Hause, trinkst du eher was Vertrautes oder traust du dich öfter auch mal etwas Neues auszuprobieren?

00:01:40: Was das Thema Wein eingeht?

00:01:41: Ja völlig gerne probiere ich was aus.

00:01:44: also Ich bin jetzt auch nicht auf Rosé festgelegt aber ich mag ihn einfach sehr sehr gern!

00:01:48: Ich bin sehr gerne in Frankreich und mag die Lebensqualität und freue mich sehr dass ihr Ja, mich schon sehr bedacht hat mit dem schönen Ose.

00:02:02: Vielen Dank!

00:02:03: Stoßen wir an zum Wohl auf ein schönes Gespräch.

00:02:07: Wir starten wie immer mit paar persönlichen Fragen.

00:02:10: Damit wird ich insbesondere die Zürer etwas besser kennenlernen Mit der klassischen Startfrage Was war dein erster Job und was hast du daraus fürs Leben gelernt?

00:02:21: Ganz viel schon.

00:02:22: Ich habe als Schülerin sehr regelmäßig in einer Druckerei gearbeitet.

00:02:26: Und zwar im Akkord, also im akkord Druckerzeugnisse kuvertiert und Briefmarken aufgeklebt.

00:02:33: Denn ich brauchte schlicht und einfach Geld für meine beiden Hobbys lesen und Tennis spielen.

00:02:39: Ich habe sehr viel Geld für Bücher ausgegeben und brauchte Geld für mein Tennis-Sport.

00:02:45: Ich brauchte Schläger, ich brauchte Beseitung für meine Schläge und da kostete damals so Anfang der Achtzigerjahre tatsächlich die Beseitung eines Tennischlägers Fünfzig Mark also viel mehr als heute.

00:02:56: Vielmehr

00:02:56: als heute

00:02:57: genau!

00:02:57: Und davon brauche dich ein paar im Monat...

00:03:00: Wer war dein Tennisidul?

00:03:02: Ja, das war natürlich zu der Zeit.

00:03:04: Ich hab Stunden dann verbracht mit André Agassi diese ganze Björn Borg-Ivan Lendel.

00:03:12: Also ich habe meine ganze Schulzeit eigentlich tatsächlich dabei verbracht dass sich Tennis geguckt haben und dabei irgendwie gelernt.

00:03:18: Das hat aber immer ganz gut geklappt und ja mag das schon.

00:03:21: was habe ich gelernt?

00:03:22: Das Tolle an diesem Job war, dass ich das mit meinen zwei besten Freundinnen und unserem gemeinsamen damals besten Freund gemacht habe.

00:03:30: Da der Job ja jetzt nicht so intellektuell anspruchsvoll war, haben wir uns oft ganze Samstage-Sondage da eingeschlossen tatsächlich.

00:03:37: Weil das Zeugs am Montag raus musste und haben Musik gehört, essen Trinken mitgebracht und dabei einfach unfassbar viel gequatscht gelacht.

00:03:45: Und warum war das so schön?

00:03:49: Wie nennt man das heute so schön den gleichen Team Spirit hatten?

00:03:52: Super!

00:03:52: Wir haben alle vier... total durchgezogen.

00:03:54: Haben uns gefreut, dass wir richtig was geschafft haben und du hast ja dann die Paletten auch gesehen wie du da vorbereitet hast.

00:04:00: also richtig tolle Freundschaft mit einem gleichen Mindset.

00:04:04: Von den Briefmarken kleben bis heute Arbeitsgerätoren eines großen Stadtwerks in Deutschland.

00:04:09: der muss ja einiges passiert sein.

00:04:10: gibt es da auf deinem Weg auch Station wo du sagst das würde ich heute anders machen?

00:04:15: Die Frage habe ich mir häufiger in meinem Berufsleben gestellt und hab sie immer beantwortet eigentlich nicht.

00:04:23: Es gibt eine Station, die hätte ich mir vielleicht ersparen können.

00:04:27: Aber ich war ziemlich klar... Ich hatte vor dem Abi zwei konkrete Ideen.

00:04:33: Das eine ist Architektin und irgendwann mal so Stadtplanerin zu werden in irgendeiner tollen Stadt irgendwo auf der Welt und das andere irgendwas mit Betriebswirtschaft weil ich da schon immer irgendwie einen Zugang zu hatte Möglichst zügig weg aus der Enge, der Kleinstadt.

00:04:51: Ich bin in Glückstadt geboren und bis zum Abitur gewesen.

00:04:54: Glückstadt ist westlich von Hamburg.

00:04:56: Ich war schon immer als Jugendliche ... Hatte Gott sei Dank auch einen Vater, den es nach Hamburg gezogen hat.

00:05:00: Wir haben viel Zeit in Hamburg verbracht.

00:05:02: Und ich hab Abiturnoctsortfünfundachzig gemacht, wenn ich das kurz erzählen darf.

00:05:07: Dort hat sich in Hamburg unfassbar viel entwickelt.

00:05:10: oder gibt's ja noch die City North?

00:05:12: Mhm!

00:05:13: die sich dort in einem absoluten Aufschwung befand.

00:05:16: Und ich bin da tatsächlich mal hingefallen, weil ich das total ... Also wirklich auch mit diesen Augen wie entwickelt sich das angucken wollte und hab gedacht was sind denn hier so für Unternehmen?

00:05:24: Wo kann ich dann vielleicht eine Ausbildung machen?

00:05:25: Denn ich wollte gerne nach dem Abitur Ich hatte wirklich dann das klare Ziel erst einer Ausbildung Am besten dann auch Industriekaufrauschön breit und eine gute qualifizierte Ausbildung dann ins Studium gehen.

00:05:36: Und dann bin ich da auf Chivo gestoßen.

00:05:37: Chivo kennt der Konsument natürlich von den Filialen, aber dahinter gehört eine große Verwaltung mit internationalem Geschäft dabei und habe mich wirklich durchgesetzt in diversen Tests und Ausbildungsplatz bekommen.

00:05:49: Ja, was war CHIBO-Ninzenhundertfünfundachzig nach dem Abitur?

00:05:52: Also heute würde man das Startup nennen.

00:05:54: Riesen... Na also so wie bei euch hier ein topmoderner Neubau!

00:05:59: Wir hatten eigene Tennisplätze, eigenes Squashplätze.

00:06:02: Das hat mich dann natürlich noch mehr motiviert und habe ich gesagt, wenn ich da hinkommen kann, dass will ich machen.

00:06:07: Und dann ging es weiter und von da auch relativ zügig an die Universität.

00:06:13: Also wirklich so Rückblickend, nur eine berufliche Station.

00:06:16: Wenn man meinen Lebenslauf jetzt ... Man kann ja bei LinkedIn auch mal gucken und da gab es eine Station, die war besonders kurz.

00:06:21: Das hätte ich mir jetzt sparen können!

00:06:23: Den Arbeitgeber nenne ich nicht.

00:06:26: Wir schauen alle nach.

00:06:27: Markus hat ja gerade schon gesagt du hast ja oder zumindest kann man das daraus lesen?

00:06:32: Du hast ja viel um die Ohren den ganzen lieben langen Tag.

00:06:36: gibt es einen Ort, den du regelmäßig aufsuchst wo du wo du Ruhe hast, den du gerne hast?

00:06:43: Wo du nachdenken kannst und so weiter.

00:06:45: Ja als Nordlicht, also aufgewachsen hinterm Deich an der Elbe ist es tatsächlich der Blick auf Wasser, der mich unglaublich ruhig macht und auch wirklich beglückt.

00:06:55: das kann ein Meer sein muss es aber nicht.

00:06:58: das kann einen Fluss, ein See sein Das kann in Krefeld der Stadtwald sein wo ich Gott sei Dank direkt.

00:07:07: Das gibt mir unglaublich viel.

00:07:09: und dann ist es aber viel mehr auch die Bewegung.

00:07:12: Also ich kann unfassbar gut nachdenken.

00:07:14: in Bewegung, sowohl beim Joggen als auch beim ausgedehnten Spaziergang habe ich tatsächlich meine besten Lösungsansätze.

00:07:21: also in der Kombination

00:07:24: Jogger

00:07:24: oder Spazieren gehen am am Wasser ist für mich perfekt.

00:07:28: noch einen anderen Bevor wir einsteigen anderen Aspekt vielleicht aufzugreifen, ist vieles in unserem Alltag gerade so im Berufsleben.

00:07:35: Routine gibt uns Struktur und Sicherheit und gibt das Tempo vor.

00:07:41: aber gleichzeitig entstehen ja neue Perspektiven oft genau dann wenn man diese Routinen kurz unterbricht oder bewusst verlässt.

00:07:50: Wie ist es bei dir?

00:07:51: Wann hast du zuletzt gegen deine Routine gehandelt und was ist passiert?

00:07:55: oder warum machst Du das?

00:07:56: Wenn Du's machst

00:07:57: heute Heute jeden Tag.

00:07:59: In der Barney-Welt, ich hab ja selbst gelernt dass Huka vorbei ist jetzt sind wir in der Barni-Weld passt natürlich auch weil das Thema auch noch mal Datenmanagement und nochmal neue Impact Faktoren besser berücksichtigt.

00:08:11: also wir alle führen ja heute tagtäglich in Unsicherheiten.

00:08:15: Also das Managen von sich regelmäßig manchmal ja tatsächlich durch Bundesregierung beeinflusst täglich verändernde Rahmenbedingungen beherrscht ihr unseren Tag Wenn ich natürlich schon Erfahrung habe, selbst persönlich in einer großen Veränderung gewesen zu sein oder häufig Veränderungen gespürt habe oder auch die Organisation, die ich verantworte.

00:08:41: Dann hab' ich natürlich auch gessere Erfahrungen

00:08:44: dabei.".

00:08:45: Ich versuche das noch ein bisschen zu erklären.

00:08:48: Ich bin seit ich dreißig bin und damit wirklich die Hälfte, fast die hälfte meines Lebens in Geschäftsführungs- und Vorstandsfunktionen ganz unterschiedlicher Branchen, unterschiedlicher Gesellschaftsstrukturen.

00:08:58: Und ich bin da immer alle paar Jahre gewechselt und habe durchaus große Veränderungen dann auch persönlich gemacht.

00:09:05: Ich habe existenzielle Krisensituationen von Unternehmen mit Massenentlassungen, Standortschließung wirklich als Sprecherin der Geschäftsführung verantwortet.

00:09:16: Bis hin, dass ich zum Beispiel bei Tüssen-Grupp das war großartig ein Unternehmen auf der grünen Wiese mitaufbauen durfte.

00:09:24: und das ist so die Bandbreite, die mich natürlich auch trägt.

00:09:28: Und ich darf schon von mir behaupten, mich in neue Sachen einzubringen, Veränderungen zu können.

00:09:37: Transformation von Technologie, von Organisation, von Prozessen ist ein großes Stück meiner eigenen Motivation.

00:09:45: und Routinen sind ja am Ende... Deshalb habe ich das jetzt ausführlicher beschrieben.

00:09:50: ...wieder die Summe von Erfahrungen.

00:09:52: Also Routine hört sich manchmal so langweilig an also man macht irgendwie immer dasselbe.

00:09:56: aber was ist denn Routine?

00:09:58: Routine ist wenn du ganz viele Erfahrungen gemacht hast ist das deine Routine Und so würde ich das beschreiben.

00:10:05: und Routine zu haben, ist dann letztendlich für mich Wege trotzdem ganz anders zu gehen oder auch ganz neue Wege zu gehen.

00:10:15: Jetzt sind wir schon fast mitten drin im Thema.

00:10:18: Du hast in deiner Beschreibung gerade viel schon über Veränderungen und Veränderungsmanagement gesprochen.

00:10:24: Wir haben es ja in unserem Titel ein bisschen salopp beschrieben vom Blaumann zum Laptop was in unserer Branche gerade passiert Also das alte Bewahren und auch die traditionellen Dinge bewahren, aber trotzdem auch in eine neue Welt hineinzuwachsen.

00:10:41: Das ist ja ein bisschen Spannungsverhältnis und auch der Aufgabe, die wir haben.

00:10:45: Was löst das für dich spontan aus?

00:10:47: Wenn du an die Stadtwerke Krefeld denkst was für ein Bild zeigt sich und wie würdest du es diesen Wandel für euch beschreiben?

00:10:55: Ich nehm mal deine Begrifflichkeit Blaumann auf, aber bei mir heißt das natürlich Blaufrau und Blaumand.

00:11:03: Und es heißt auch nicht und Laptop so... Er war's?

00:11:06: Genau!

00:11:09: Bei mir heißt dass natürlich auch Blaufraue und Blauman mit Laptopp.

00:11:15: Und wofür kann denn dieses Bild stehen?

00:11:17: also ich denke du hast eben den Begriff Tradition und Zukunft gebracht.

00:11:21: in dem Sinn Verbindung von Tradition und Moderne oder Zusammenarbeit von handwerklicher Expertise und digitaler Innovation gefällt mir dieses Bild sehr gut.

00:11:36: Wir haben jetzt gerade auch unsere Fahrerin und Fahrer der SWK Mobil, also unsere tollen Straßenbahnfahrerinnen und BusfahrerInnen alle mit iPads ausgestattet so dass Wirklich fast alle oder ich sage mal sehr, sehr viele unserer drei tausend siebenhundert Beschäftigten jetzt wirklich Zugriff auf mindestens ein digitales Device haben und das bedeutet ja nicht nur Zugriffs sondern auch wirklich die Möglichkeit der Teilhabe.

00:12:03: Der Begriff ist mir wirklich sehr wichtig.

00:12:04: zur Teilhaber an unserer digitalen Fortentwicklung.

00:12:08: An digitaler Information, die wäre schon ewig zur Verfügung stellen, aber bisher eben über Umwege zur Verfügung stand.

00:12:15: Dann haben wir Self-Services die natürlich dort eine große Rolle spielen E-Learnings die immer eine stärkere Bedeutung bekommen nicht nur in den Pflichtschulungen sondern auch tatsächlich in dem Enable von allen Fähigkeiten und Skills die wir in der Zukunft brauchen und natürlich der weiteren KI Entwicklung.

00:12:35: Das müssen wir natürlich genauso fortsetzen, damit unsere tollen Blaufrauen und Blaumänner ihre Arbeit besser und leichter machen.

00:12:41: Und ich glaube Markus jetzt gucke ich uns beide mal an in unserer Rolle Arbeitsdirektoren weil es unsere Verpflichtung ist dass wir den Zugang möglich machen das wir niemanden zurücklassen und alle auch zu Gang zu Schulungsangeboten haben, damit wir am Ende sagen ja wir müssen uns alle verändern das gehört zur Wahrheit dazu.

00:13:03: Das können wir auch nicht verschweigen und jeder Job ändert sich die nächsten Jahre kolossal.

00:13:08: aber wie schaffen wir es euch mitzunehmen?

00:13:10: Und vielleicht auch noch mal für den einen oder anderen der das will und der da auch die Befähigung hat nochmal eine ganz andere Richtung neu zu entwickeln.

00:13:19: Aber noch mal der Blick in den Rückspiegel.

00:13:21: Wofür stand die Stadtwerke?

00:13:22: kulturell und vom Selbstverständnis der Mitarbeitenden her?

00:13:26: Traditionell stehen wir als Stadtwerker für ... Was fällt mir ein, Verlässlichkeit, Daseinsvorsorge, Gemeinwohl, Nähe zu den Bürgern... Die Werte wirklich im besten Sinne Bodenständigkeit, Verantwortung für eine Stadt- und eine Region aber auch weniger für Kundenorientierung, Innovation und Exzellenz.

00:13:52: Im Übrigen glaube ich, dass wir schon in einer Phase sind, dass die traditionellen Werte wieder gerade in Krisenzeiten besonders positiv bewertet werden von Kunden und von Mitarbeitenden.

00:14:02: Wieder einen eigenen

00:14:02: Wert entwickeln?

00:14:03: Genau!

00:14:03: Wir ernten das ja auch an dem Zulauf von Menschen, die sich wieder uns stärker als Arbeitgeber zuwenden.

00:14:11: Das ist sicherlich eine große Chance und wir müssen uns das auch bewahren.

00:14:14: Zur ehrlichen Reflektion gehört aber auch, dass Stadtwerke auch zwanzig sechsundzwanzig immer noch in Teilen gegen das Image einer Behörde anlaufen und ankämpfen müssen.

00:14:25: Was sind denn aus deiner Sicht?

00:14:27: Du hast gerade schon ein zwei Beispiele genannt, aber nochmal nachgefragt was sind denn die stärksten Treiber oder was sind die größten Einflussfaktoren, die diese Werte oder auch diese gewachsenen Identität jetzt herausfordern und diese Veränderung beschleunigen beziehungsweise erwarten?

00:14:45: du hast das thema Kunden genannt.

00:14:47: Sind es die Kunden selbst?

00:14:49: Der Wettbewerb, ist es die technologische Entwicklung.

00:14:53: Was treibt uns am meisten an um aus diesem gewohnten bisschen auch auszubrechen und zu verändern?

00:14:59: Ja das was du beschreibst ist völlig richtig weil alles hat eine Relevanz und es ist denke ich die Kombination bei.

00:15:06: Technologie treibt Uns, Technologie Treibt die Erwartung unserer Kundentechnologie treibt unsere Industrien und damit natürlich wieder die Anforderungen an uns.

00:15:15: Ich denke, es sind die Herausforderungen, die wir alle haben und natürlich genauso mitarbeitende Führungskräfte haben.

00:15:22: Es ist allgemein diese gefühlt ja täglich zunehmende Komplexität unserer Lebensumwelt – und das verloren sein auch in dieser gewaltigen Dynamik, die uns umgibt, die Angst….

00:15:34: Das ist doch schlicht die Angst, dass wir das alles gar nicht mehr fassen und begreifen können.

00:15:39: auf der einen Seite Und es ist ja auch wirklich ein Schatz, diese große Daten- und Informationsflut.

00:15:45: Aber wie finden wir uns denn da zurecht?

00:15:48: Wie kommen wir an das Richtige?

00:15:51: Wie unterscheiden wir fake von der tatsächlichen faktenorientierten Wahrheit?

00:15:59: Das zu filtern, das fordert uns alle gemeinsam heraus.

00:16:03: Insofern sind es weiterhin die großen Überschriften, Digitalisierung ... die Veränderung wirklich der Arbeitswelt, jedes der Berufswelt.

00:16:12: Natürlich insbesondere durch KI und geopolitische Krisen

00:16:16: Kriege,

00:16:17: Kostendruck, Inflation Klimawandel Und das was du eben auch schon gesagt hattest und da natürlich auch dass sehen wir ja nicht nur bei uns das sehen wir auf der Kundenseite und damit natürlich die völlig sich weiter verändernen Erwartungen unserer Kunden.

00:16:34: Wo erlebst du konkret in deinem Unternehmen Spannung zwischen dem bewahren des Bewerten, was ja auch ein Wert ist und dem Bedarf nach neuen Arbeitsweisen?

00:16:43: Die Spannungen, wenn wir alle, glaube ich da sehr ehrlich reflektiert draufgucken, erleben wir jeden Tag.

00:16:50: In unterschiedlichen Erwartungen, unterschiedlichen Zugängen, unterschiedliche Chancen und Risiken die da sind.

00:16:57: Ich denke mal... Trotzdem den Eindruck, dass wir bei der SWK diese Spannung schon ein bisschen besser aufgelöst bekommen als vielleicht andere Unternehmen unserer Branche auch.

00:17:09: Warum ist das vielleicht so?

00:17:12: Denn wir sind ja in der deutschen Stadtwerkelandschaft einen etwas ungewöhnlichen Weg im Krefeld gegangen.

00:17:18: Denn achtzig Prozent unseres Geschäftes heute und damit meine ich Umsatz- und Ergebnis erzielen wir nicht in Krefeld!

00:17:26: Über die Hälfte meiner Mitarbeitenden sind nicht in Krefeld.

00:17:29: Ansonsten würden wir bei einer Stadt mit ... Ich mag die Stadt sehr, aber es sind eben mal gerade zweihundertvierzigtausend Einwohner.

00:17:37: Würden ja nicht einen Umsatz von zweieinhalb Milliarden erzielen und hätten drei tausend siebenhundert Menschen an Bord.

00:17:43: Wir sind ja in den letzten Jahren ein sehr unorganisch wachsender Weg auch gegangen.

00:17:48: Wir haben uns sehr stark diversifiziert, Geschäftsmodelle erweitert Kooperation, zahlreiche Partnerschaften aufgebaut in allen Geschäftsfeldern.

00:17:58: Und so steuern wir ja heute... Mein Kollege und ich zusammen, die Management Holding mit über dreißig tätigen, operativ tätigen Gesellschaften wirklich in ganz unterschiedlichen Geschäftsmodellen.

00:18:10: In unterschiedlichen Tarifstrukturen haben also eine große Tarifvielfalt.

00:18:14: Die Unternehmen haben eine ganz unterschiedliche Historie Sie haben unterschiedliche Erfahrungen Und darauf mussten wir uns als Organisation ja immer wieder schon einstellen.

00:18:23: das heißt Wir brauchen ganz viele Leute damit wird es überhaupt geschafft Haben die schon dieses mindset mitbringen und sagen Ich bin Darf zu bereit, diesen Weg zu gehen.

00:18:34: Wenn man auf uns guckt ... Da gibt's größere Tanker und kleinere Schnellboote.

00:18:38: Das eine oder andere Rettungsboot war es aber genauso wichtig ist wie die anderen Boote.

00:18:44: Und wenn ich jetzt beschreiben sollte, warum das vielleicht auch gut gelingt?

00:18:49: Weil wir es besonders dann schlau machen, wenn wir einerseits diese sehr ... individuelle Unternehmens- und Wettbewerbssituation, jedes einzelnen Unternehmen schlicht und einfach erst mal verstanden habe.

00:19:00: In der Herausforderung, die ist ja auch jedes Mal für das Management bedeutet sich etwas Neues einzulassen und damit nicht nur verstanden haben sondern berücksichtigen.

00:19:09: Und dann hat unsere ganzen Geschäftsführungen und Vorständen unserer Tochtergesellschaft eine ganz lange unternehmerische Leine.

00:19:15: Das heißt sie verstehen das Geschäft natürlich noch viel besser als wir.

00:19:19: Ich glaube, das ist auf der einen Seite das was wir sehr gut machen und auf der anderen Seite brauchen wir aber natürlich für die Effizienz.

00:19:25: Für die Sicherheit, für die Skalierung auch von Kostenpositionen schlicht und einfach maximal mögliche Standardisierung unter Abstimmung untereinander.

00:19:34: ich glaube ihr könnt euch vorstellen dass es nicht einfach ist.

00:19:37: Es ist manchmal wirklich zu einer großen Reibung untereinander für da die Gradwanderung zwischen Standardisierung Harmonisierungen gleichzeitig unternehmerischer Freiheit bekommt.

00:19:48: Ja, was ist am besten wenn man ein Mindset hat?

00:19:51: Was einen verbindet.

00:19:52: Auch wirklich schon auf der Topfführungsebene verbindet das aber harte Arbeit.

00:19:57: Kannst du das ein bisschen konkreter machen?

00:19:59: Diese unterschiedlichen Größen und Schnelligkeiten der Boote, wenn ich in der Analogie bleiben darf.

00:20:06: Wie gelingt es?

00:20:06: nicht auf der Kennzahlenführung, der betriebswirtschaftlichen Logik oder Führungssituationen sondern auf der menschlichen.

00:20:15: Wien nimmt ihr eine gemeinsame Mannschaft Denn mit, auch wenn ihr außerhalb ein Geschäft habt ist ja doch die Basis des Unternehmens insbesondere im ÖPNV, im Netzbereich und so weiter.

00:20:27: Ist die Basi und die Substanz ja schon in Krefeld?

00:20:30: Und wie gelingt es da operativ das ganze Team mitzunehmen?

00:20:35: Hast du dabei Spiele?

00:20:36: Kannst du es konkreter

00:20:37: beschreiben?

00:20:38: Also das ist unsere sogenannte Konzernführungsrunde Mein Kollege und ich plus rund achtundzwanzig der Top-Führungskräfte im Konzern.

00:20:46: Wir sind das gemeinsame Management Team!

00:20:49: Das heißt, wir haben natürlich mehrere Meetings im Jahr.

00:20:52: Wir machen Strategieprozesse, wir diskutieren ganz viel und ich glaube auch in den letzten Jahren ist es auch durch meinen Wirken immer besser gelogen dass wir wirklich einen Abstimmprozess bekommen.

00:21:03: also wo ich dann einfach eine Mail an alle schreibe und sage gebt mir eure Meinung!

00:21:07: Ich möchte euer Meinungsbild haben.

00:21:08: wie gehen wir jetzt damit um?

00:21:11: Ich habe ja gerade das Beispiel auch genannt ne große Tarifvielfalt.

00:21:15: da kannst du natürlich auch schnell Du sagst jetzt auch mal ausgespielt werden und umso besser du abgestimmt bist.

00:21:21: Und dort dann trotz dieser Vielfalt aber wieder zu gemeinsamen Sichtweisen, gemeinsam Entscheidungen kommen.

00:21:27: wir sind... Wir versuchen uns gut informiert zu halten!

00:21:31: Wir versuchen wirklich mit diesen dreißig tollen Köpfen die wir ja sind und völlig vielfältig einfach zusammenzukommen.

00:21:41: und das große Boot Vielleicht ist es ja so ein ... Wie heißen die denn hier?

00:21:46: Kreuzfahrtschiff.

00:21:47: Genau, die Dinger.

00:21:48: Mir fällt's nicht so ein, weil ich das gar nicht so teufel finde.

00:21:53: Die Standwerke-Kriefmeld

00:21:54: sind dein Kreuzfallschiff!

00:21:55: Das bleibt auch.

00:21:59: Wir haben große Ansprüche natürlich.

00:22:00: Ich meine, sind wir absolut auch ergebnis- und zielorientiert.

00:22:03: Das ist klar mit vielen Dashboards und KPIs

00:22:06: usw.,

00:22:06: aber am Ende ist es wichtig, dass wir wirklich zusammenkommen Und uns in den ehrlichen Austausch kommen und auch gut miteinander feiern können.

00:22:17: Du sprichst von den achtundzwanzig Führungskräften, aber das noch mal ein bisschen weiter zu spannen?

00:22:23: Welche Rolle spielen Entführungen und Mitbestimmung bei diesem kulturellen Wandel für eine Rolle, das konstruktiv zu begleiten?

00:22:30: Und kriegst du die immer wieder ins Boot geholt?

00:22:34: Bleib jetzt mal bei dem Schiff!

00:22:35: Fast immer!

00:22:37: Ja also Führungen mit Bestimmung kommt natürlich hier ne ganz besondere... Bedeutung zu.

00:22:42: Führungskräfte und auch der Betriebsrat müssen sich einfach wirklich jeden Tag bewusst sein, wir werden jeden Tag beobachtet!

00:22:53: Wie ticken die denn?

00:22:54: Wir arbeiten sie als Führungsmannschaft zusammen.

00:22:56: wie arbeitet aber auch die Führungen Mannschaft mit dem Betriebesrat zusammen mutig offen oder bremsen die sich vielleicht gegenseitig aus?

00:23:05: gibt's Vertrauen oder gibt es doch ganz schön viel Kontrolle?

00:23:10: Ist es Angelegenheiten des lokalen Betriebsrates, oder das Konzernbetriebrat?

00:23:14: Wie wird entschieden von oben nach unten oder tatsächlich gemeinsam.

00:23:19: Wie gehen wir denn so mit Fehlern um und wie mit Veränderungen?

00:23:23: Und wie wird kommuniziert?

00:23:25: Wichtige Frage auch die mir noch einfällt in dem Zusammenhang.

00:23:28: Wie ist dann der Umgang mit Leistung und Leistungsträgern?

00:23:35: Viele mögen den Begriff nicht, aber ich nehme ihn ganz bewusst.

00:23:37: Ich finde schon dass wir uns in der Gesellschaft auch in der Arbeitswelt wieder stärker dem Begriff Leistung zuwenden müssen und Leistungen bedeutet für mich nicht um das klarzusehen ist keine Interpretation über Arbeitszeit also die Diskussion will ich sondern ich glaube wir wissen was wir mit Leistung meinen Und was da noch so Rolle spielt, werden eher Einzelkämpfer gelobt oder eher das Team.

00:24:00: Eine Frage die mir auch wirklich sehr wichtig ist, die Verführung immer eine hohe Bedeutung habe wird dann Vielfalt?

00:24:06: Ist es nur ein Begriff der irgendwo hängt oder mit einer bunten Fahne gezeigt wird oder wird das wirklich geschätzt oder schätzt man nicht doch eher die Uniformität?

00:24:14: und dass alles vorzuleben ist glaube ich unser Job als Führungskräfte und der Betriebsrat darf sich auch gerne das ein oder andere natürlich für seine Arbeit annehmen.

00:24:24: Und wenn ich das jetzt auf mich persönlich runterbreche, ist tatsächlich ein Wert der mich durch meinen Berufsleben trägt.

00:24:32: Ist wirklich Vorbild sein und es ist auch eine mit mir tatsächlich nur ganz schwer eigentlich so gut wie gar nicht diskutable Befähigung von Führung.

00:24:43: neben jeder fachlichen Kompetenz ist mir das wirklich ganz wichtig.

00:24:47: Neben dem Thema Vorbild trägt auch mich und das versuche ich natürlich auch, viele zu finden die mich da begleiten.

00:24:57: Die Werte Vertrauen und Verbindlichkeit.

00:25:00: Sind es die beiden Werteverbindlichkeit was du sagst?

00:25:03: Das ist auch das was uns nicht abhanden kommen darf bei der Schnelligkeit bei den Veränderungsprozessen um die es geht neue Charaktere neue Diversifikations Ausrichtungen, die ja auch schon intensiv betreibt und so weiter.

00:25:18: Sind es die beiden oder würden dir noch ein zwei?

00:25:22: Du sagst das darf uns als DNA nicht abhanden kommen.

00:25:26: also die auf jeden Fall.

00:25:28: Die sind wirklich sehr relevant und dürfen uns nicht ab handen kommen.

00:25:34: und Das thema verbindlichkeit ist auch in.

00:25:38: Ich hatte eben gesagt, dass ich auch durch Auswahlverantwortung trage.

00:25:42: Wo es um Unternehmen wirklich alles ging und habe dort mit Personalräten, Betriebsräte, Gewerkschaften nächtelang Verhandlungen geführt über Interessensausgleich ...

00:25:56: Sozialpläne?

00:25:56: Sozialplähne

00:25:57: und alles!

00:25:58: Und ich bin auch dort immer für meine Verbindlichkeit sehr geschätzt worden weil am Ende auch schlechte Nachrichten kann man dann transportieren, wenn sie verbindlich und ehrlich sind.

00:26:09: Und man am Ende aber trotzdem versucht das was man versucht dann gemeinsam hinzubekommen auch umzusetzen.

00:26:15: und ja ich denke dass ist ganz entscheidend.

00:26:18: und ansonsten haben wir natürlich als svk noch ein paar werte die uns ganz wichtig sind und die mir auch wichtig sind für die zukunft zu bewahren.

00:26:25: das ist der begriff vertrauenswürdig natürlich dabei zuverlässig mutig ressourcen orientiert konzentriert und heimat Engagiert.

00:26:39: Das könnte man auch meinen, das ist ein Potpourri von Alma.

00:26:43: Wir haben uns viel Zeit genommen für diese Begrifflichkeiten und gemeinsam zu unterzeichnen.

00:26:52: Und zu sagen, dass es auch das, was wir tatsächlich meinen.

00:26:56: In der technologischen Veränderung kann ich das jetzt sicher noch etwas als neuen ... Als Wert ergänzen, der mir auch wichtig ist.

00:27:08: Ich möchte das KI unterstützt und der Mensch führt.

00:27:11: Und dass auch noch in fünf oder zehn Jahren.

00:27:14: Also weiter mag ich jetzt nicht in die Zukunft gucken aber das ist so mein Bild was ich gerne bewahren möchte.

00:27:20: Jetzt hast du

00:27:20: mir meine letzte Frage schon ein bisschen weggenommen beantwortet.

00:27:25: Wenn Du zehn Jahre nach vorne schaust wie würdest Du die Identität eines modernen Stadtwerks beschreiben?

00:27:33: Wie sind wir dann geworden?

00:27:35: Sehr schöne Frage.

00:27:38: Das Stadtwerk, wir als Stadtwerk sind technologisch führend und menschlich nahbar.

00:27:47: Und unsere Bürgerinnen und Kunden sagen hoffentlich nicht die schon wieder mit ihrer Preiserhöhung sondern die sagen mit Erzeugung gut dass wir unser Stadtwerk haben.

00:27:58: Die kriegen die Energie und Wärme, wenn Mobilitätswände, Kreislauf- und Recyclingwirtschaft in unserer Stadt für uns so richtig gut hin.

00:28:07: Wir haben Vertrauen in unser Stadtwerk.

00:28:08: Ja, wir müssen schon was fertig sein!

00:28:09: Wir

00:28:11: werden einen großen Schritt geschafft haben aber wir fangen ja auch nicht erst an.

00:28:14: also wir sind ja nun mal als hier ich glaube auch sowohl Wuppertal als Gräfeld.

00:28:19: Wir fühlen uns glaub ich ja schon sehr mitten drin.

00:28:22: Da gibt es ganz, ganz viele hohe Wellen auch für die ganzen Boote von denen du beschrieben hast.

00:28:27: Ja, stimmt!

00:28:29: Und auch viele Aufgaben, die da in den zehn Jahren jetzt noch vor uns liegen.

00:28:32: was motiviert dich?

00:28:33: Was macht dir Spaß wenn du morgens aufstehst und ins Büro kommst?

00:28:38: Was sagst du?

00:28:40: Woran liegt das dass du das gerne machst?

00:28:44: Ich war ja noch nie so lange in einer Funktion wie jetzt.

00:28:47: ich habe jetzt tatsächlich vierzehn Jahre Vorständen und Arbeitsdirektorin SWK.

00:28:54: Und das zeigt ja etwas, ich glaube wenn man meinen Lebenslauf vorher sieht und vielleicht jetzt auch hier zugehört hat dann sieht jeder dass sich genau diese Veränderungen sehr mag.

00:29:04: Dass ich den Stillstand einfach nicht so meins dass ich diesen Weg gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen gehen konnte, unterstützt.

00:29:15: Und da möchte ich auch wirklich mein Aufsichtsrat erwähnen der diesen Weg ja mitgegangen ist diesem ungewöhnlichen Weg dieser großen Möglichkeiten Unternehmen zuzukaufen in allen Geschäftsfeldern und so unternehmerisch betätigen zu können.

00:29:29: Und es ist ja auch fast alles gut gegangen, das hat den Weg natürlich auch ein bisschen einfacher gemacht.

00:29:34: Wir haben anscheinend gutes Näschen gehabt wir haben gut gezugekauft, wir haben tolle Leute gekauft, aber auch das Management was wir mit dem Kauf erworben haben auch weiterhin machen lassen.

00:29:46: Wir haben Werte gestiftet.

00:29:48: Wir kümmern uns um wirklich für unsere Menschen in diesem Land und auch damit natürlich bis hin zur Stadtgesellschaft Krefeld über relevante Zukunftsthemen, das ist tatsächlich jeden Tag meine Motivation.

00:30:05: Für das tolle Gespräch, über die Aufgabe für die du brennst.

00:30:08: Das merkt man auch für dieses Unternehmen wo du auch für brenntest.

00:30:12: Ich finde es ganz toll!

00:30:12: Man merkt schon wie nah und wie wichtig dir er ist.

00:30:16: Und für alle da draußen vielen Dank fürs Zuhören bei diesem spannenden Podcast.

00:30:20: Wenn ich die Folge inspiriert hat oder nachtänglich gemacht habe freuen wir uns sehr über Kommentare.

00:30:25: lasst ein Like da Oder am besten empfehlt ihr uns weiter und ich hoffe dass wir uns bald wieder hören.

00:30:31: Prima.

00:30:31: Ja, von mir herzlichen Dank liebe Kerstin fürs Kompfes mitmachen und für deinen Besuch Und danke dass du eine so tolle Kollegin in der Branche bist.

00:30:39: Ich hoffe das wir noch lange Jahre miteinander in der branche etwas gestalten dürfen.

00:30:44: Das war der Podcast Mit Haltung und Trocken.

00:30:46: Bleibt neugierig bleibt mutig bleibt im Gespräch.

00:30:49: Danke alles Gute Tschüss.

00:30:50: Es

00:30:50: war mir eine Freude mit euch.

00:30:52: Herzlichen Dank für die Einladung Mit Markus Hilkenbach

00:31:01: und Markus Schlomsky.

00:31:02: In der nächsten

00:31:03: Folge begrüßen wir

00:31:04: Fabian Kienbaum, Geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens Kienbaum Consultants.

00:31:10: Mit ihm sprechen wir über die Frage wie Digitalisierung,

00:31:13: Demografie und neue Erwartungen

00:31:15: den Arbeitsmarkt verändern?

00:31:17: Hat euch die Folge gefallen?

00:31:18: dann

00:31:18: freuen wir uns über eure Bewertung

00:31:20: und über

00:31:21: eure Gedanken auf Social

00:31:22: Media.

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